Als neugierige Schreibkraft habe ich auch eine private Seite.
Hier blogge ich regelmässig zu wichtigeren und nichtigeren Themen, die mich – und hoffentlich andere  amüsieren und interessieren.
Parole, parole, parole!
Unter dem tosenden Applaus wird er später im hinuntergekühlten Konzertsaal auf Grossleinwand aus dem Kennedy Space Center zugeschaltet, wo er kurz darauf eine Rakete ins All schiesst. +++ Die Teams vor Ort freuen sich darauf, dass es nach dem eher verhaltenen Saisonstart jetzt richtig los geht. +++ Bereits vor ihrer Tätigkeit bei der «Tagesschau» war Maureen Bailo als Lehrperson tätig.

Hinuntergekühlt. Vor Ort. Lehrperson. Was nur ist mit unseren JournalistInnen los (gut die halbe Menschheit redet so…).

Man kann nicht heraufkühlen, also reicht kühlen vollauf.
Vor Ort – ein weiterer Liebling aus dem Fundus „Ausdrücke, die es nicht braucht“. Ich meine: In einem Artikel über Badeanstalten, ist es ist logisch, dass nicht die Teams auf dem Mond oder im Vatikan, sondern eben die Teams in den Badeanstalten sich auf Gäste freuen.
Lehrperson. Dieses Wort ist ein Unding, ein Schrecken, ein Grauen. Meinetwegen aber soll wer will es brauchen, um das nur unwesentlich schönere LehrerInnen zu umgehen. Aber wenn man es dort braucht, wo das Geschlecht der erwähnten Person klar ist, WARUM in Teufels Namen schreibt man denn da Lehrperson? Warum nur? Warum?
Weil Sprache so schludrig gebraucht wird, so stiefmütterlich behandelt, statt dieses Wunderding der Kommunikation, diesen faszinierenden, lebendigen Kosmos zu hätscheln. Oder wie Martin Ebel es in seinen scharfsinnigen Sprachclips in fast rührender Unbeholfenheit sagt: Sprache ist unser Schatz, hüten und pflegen wir ihn.


Oder singen wir ihn
https://www.youtube.com/watch?v=b4dcesEkosw